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Die Bockwindmühle stand ursprünglich im Harz. 1836 wurde sie mit Pferdefuhrwerken nach Langeneichstädt gebracht und am Barnstädter Weg wieder aufgebaut. Die ersten Mühlenbesitzer waren Johann Leberecht Henze und sein Sohn Ferdinand. Seit 1888 wird Louis Franz Keutel als Mühlenbesitzer geführt. 1924 übergab er die Mühle an seinen Sohn Otto, der sie 1954 an Rudolf Dreßler verpachtete. Letzterer betrieb die Mühle noch bis 1959, sorgte dann aber mit großem Engagement dafür, dass sie für die Nachwelt erhalten blieb.

 Foto der Windmühle1993 wurde die Außenhaut erneuert, 2006 das Dach mit neuen Schindeln gedeckt und seit Dezember 2007 ist sie wieder mit Flügeln (Attrappen) zu sehen. Die Inneneinrichtung ist vollständig erhalten.

Der Heimatverein Langeneichstädt macht die Bockwindmühle Besuchern jeweils am Mühlentag, jeden Pfingstmontag, und am Tag des offenen Denkmals im September zugänglich. Geschichte und Funktionsweise des technischen Denkmals werden erläutert. Am Mühlentag findet rund um die Bockwindmühle ein Mühlenfest statt. Eine angestrahlte „Mühle bei Nacht“ kann man am Vorabend zum Tag des offenen Denkmals bewundern.

Außerhalb dieser Zeiten sind Besichtigungen und Führungen nach Voranmeldung möglich

Ansprechpartner:
Büro des Ortsbürgermeisters, Warteweg 3, Telefon: +49 (0) 34636/60257
und/oder
Andreas Kertscher, Mobiltelefon: +49 (0) 1734344253