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Warteverein  e.V. Langeneichstädt

Der Warteverein setzt sich aus 12 aktiven und 2 passiven Mitgliedern zusammen.
Der Verein hat sich der Pflege und Erhaltung des Wahrzeichens der Gemeinde Langeneichstädt, der „Eichstädter Warte“, sowie dem Steinkammergrab mit Menhir und dem Abbild einer Dolmengöttin verschrieben. Jedes Jahr zur Pfingstzeit zieht am Pfingstsonntag die Bevölkerung, geführt vom Warteverein e.V. Langeneichstädt, hinaus und schmückt die „Eichstädter Warte“.

An diesem Tage hat jeder die Möglichkeit in das Innere der „Warte“ zu gelangen und vom Turm einen wunderschönen Ausblick zu genießen. Eine 0,5 ha große Fläche wurde der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen damit „Warte“ und Grabstätte als geschichtliche Orte nicht mehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Viele freie Zeit verbringen die Vereinsmitglieder an der „Warte“, um einerseits das Wahrzeichen der Gemeinde Langeneichstädt in Ehren zu halten und andererseits das Gelände für Besucher attraktiv zu gestalten.

Als Ensemble bieten Warte, Steinkammergrab und Menhir einen touristischen Anziehungspunkt, und ist seit der Ausgrabung des Steinkammergrabes 1987 in das Licht internationaler Bedeutung gerückt.

Vorsitzender des Warteverein e.V. ist:

Herr Hubert Hindorf
OT Langeneichstädt
Brauhausgasse 3
06268 Mücheln/Geiseltal
Tel.: 034636/69346
 

Stellvertreter und Ansprechpartner für den Warteverein e.V. ist:

Herr Bernhard Kaminsky
OT Langeneichstädt
Pfarrgasse 2
06268 Mücheln/Geiseltal
Tel.: 034636/61627
 

Kassierer des Warteverein e.V. ist:     

Herr Manfred Wittusch
OT Langeneichstädt
Am Ende 2
06268 Mücheln/Geiseltal
Tel.: 034636/61778


Zeichnung der SteleDie 1,76 m lange Stele besteht aus hellgraugelben Sandstein. Das Fußende ist grob zugehauen. Das Oberteil hat ovale Form, ist geglättet und mit zahlreichen Ritzungen versehen. Deutlich erkennt man ein gestieltes Oval mit drei Querstrichen und zwei Augen als das stark stilisierte Bild einer weiblichen Gottheit (Dolmengöttin). Darunter befindet sich ein Axtmotiv als Statussymbol des Mannes eingeritzt.

Eine Altersbestimmung auf direktem Wege ist nicht möglich. Das Alter für das Steinkammergrab, wo die Stele in Zweitverwendung verbaut war, ist dagegen für archäologische Begriffe durch Funde der Salmünder Kultur (2900-2500 v. Chr.) und Bernburger Kultur (2800-2300 v. Chr.) recht eng zu bestimmen und mit ca. 4500 Jahren durch eine C14-Wert (Radio-Karbon-Methode) bestätigt.

Die Menhirstatue am Steinkammergrab an der Warte ist eine Kopie des Originals, das sich im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle befindet.

 

 

 

 

 

 

 

Das Steinkammergrab gehört zum Tourismusprojekt „Himmelswege“ in Sachsen-Anhalt. Die Himmelswege laden am Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle, am Sonnenobservatorium Goseck, an der Himmelsscheibe von Nebra und am Steinkammergrab von Langeneichstädt zu einmaligen Erkundungen in die Vergangenheit ein.

      
Besuchen sie die „Eichstädter Warte“ und das „Steinkammergrab mit Menhir und Dolmengöttin“ und Sie behalten Langeneichstädt in Erinnerung.



Zusätzliche Informationen