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2004 Mai - Freundschaftsbesuch in der Partnergemeinde anläßlich des Beitritts der Slowakei zur EU


Eine 22-köpfige Delegation aus Langeneichstädt ist in der Nacht vom Mittwoch, 05.05.2004, zum Donnerstag, anlässlich des Beitritts der Slowakei in die EU, mittels sechs Pkw, zu einem viertägigen Freundschaftsbesuch in die Partnergemeinde Rudno nad Hronom aufgebrochen.Gemeinsames Treffen zum EU Beitritt mit der Partnergemeinde
Nach rund 820 Kilometern Fahrt über den Zinnwald, Prag, Brünn und Nitra war die Unterkunft im Hotel "Luna" in Ziar nad Hronom erreicht.
Das erste Treffen von Bürgermeister Lutz Kloss und seinem slowakischen Amtskollegen Lubomir Krsjak mit den Delegationsteilnehmern fand beim Abendessen in einer urischen Bar, wenige Kilometer vom Hotel entfernt statt.
Das dabei die Mehrzahl der Langeneichstädter erstmals mit dem Geschmack von Bärenfleisch konfrontiert wurden, sei hier nur am Rande erwähnt.
Am nächsten Tag stand der Besuch der Partnergemeinde auf dem Programm.
Nach dem Empfang im Gemeindeamt wurde der 550 Einwohner zählende Ort mit all seinen Institutionen und Einrichtungen besichtigt.

Foto der Außenanlage des neuen Kindergarten mit spielenden Kindern und SpeilzeugHerausragendes Objekt in Rudno nad Hronom ist ein schmucker neuer Kindergarten, der nach amerikanischem Vorbild gebaut worden ist.
Der Neubau wurde vom Staat zu 100 Prozent finanziert, da die alte Kindereinrichtung, wegen der Nähe zur neu gebauten Autobahn, aufgelöst werden musste.
Im Objekt selbst erfreuten die Jüngsten mit einem herzerfrischenden Kulturprogramm.
Selbst gebastelte Puppen wurden von den Kindern als Geschenk überreicht.
Für die Erwachsenen war Kaffee und leckerer Kuchen aus der hauseigenen Küche bereit gestellt.
Die Gemeinde Langeneichstädt überraschte u. a. mit der Übergabe von jeder Menge Spielzeug, einem großformatigen Bild der "Warte-Knirpse" und einem Benzin - Rasenmäher zur Pflege der großzügig angelegten Grünflächen.
Der eigentliche Festakt, anlässlich des Beitrittes der Slowakei in die EU, ging dann am Abend im Hotel "Luna" über die Bühne.
Aus der Partnergemeinde konnten dabei neben dem Bürgermeister und seiner Frau elf Vertreter von Vereinen herzlich begrüßt werden.
Beide Gemeindeoberhäupter tauschten anfangs Grußadressen, Freundschaftsbekundungen, Glückwünsche und Geschenke aus.

Medaillen als ErinnerungsgeschenkLangeneichstädt überraschte dabei u.a. mit eigens angefertigten Medaillen. Diese Erinnerungsgeschenke am Band mit dem Wappen beider Gemeinden wurden während des gemütlichen Beisammenseins von allen Teilnehmern als symbolisches Zeichen der Freundschaft umgehängt.
Für Kurzweil sorgte der Langeneichstädter Zauberer und Drehorgelspieler Klaus Fritzsche. Aber auch die Übersetzungskünste des ehemaligen Slowaken Emil Luky aus Rudno nad Hronom, dem jetzigen Langeneichstädter, sorgten immer wieder für Bewunderung. Gekrönt wurde der Freundschaftsbesuch am Sonnabend mit einer Rundfahrt durch die niedere Tatra.

Herr Wißenbach

Text und Bild

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